Online – Diagnostik und Therapie aggressiver und sexueller Zwangsgedanken (Fortbildungsseminar für eingetragene Psychotherapeut:innen)
Die Behandlung aggressiver und sexueller Zwangsgedanken stellt eine besondere Herausforderung für Therapeut*in und Patient*in dar. Diese Gedanken enthalten in der Regel Befürchtungen, moralisch inakzeptable und mit der eigenen Persönlichkeit unvereinbare Handlungen begehen zu können oder einen - vermeintlich bislang unentdeckten - verabscheuenswürdigen Persönlichkeitsanteil zu besitzen. Bereits die Tatsache, einen solchen Gedanken überhaupt zu denken, erleben Betroffene als Beleg für ihre befürchtete Devianz und verunsichern mit ihrem durchdringenden Zweifel nicht selten auch die Therapeut*innen.
Im Rahmen der Workshops wird neben einer Erarbeitung differentialdiagnostischer Kriterien ein differenziertes Verständnis über die Dynamik dieser Art von Zwangsgedanken und den mentalen Neutralisierungen vermittelt. So werden Fallstricke in der Kommunikation erkannt und die notwendige Sensibilität in der Gesprächsführung ermöglicht. Anschließend werden kognitive und metakognitive Methoden vorgestellt, die einen wichtigen Beitrag zur Erklärung aber auch zur Distanzierung vom Zwangsgeschehen leisten. Ein Hauptaugenmerk im Workshop gilt der Vorbereitung, dem Aufbau und der Durchführung einer Exposition-in-sensu, die anhand von authentischen Fallbeispielen erläutert und eingeübt wird. Kombinationen mit In-vivo-Expositionen komplettieren den konfrontativen Behandlungskanon. Am Ende des Workshops sollen Berührungsängste in der Behandlung aggressiver und sexueller Zwangsgedanken ausgeräumt und wirksame Therapieoptionen anwendbar sein.
Im Rahmen der Workshops wird neben einer Erarbeitung differentialdiagnostischer Kriterien ein differenziertes Verständnis über die Dynamik dieser Art von Zwangsgedanken und den mentalen Neutralisierungen vermittelt. So werden Fallstricke in der Kommunikation erkannt und die notwendige Sensibilität in der Gesprächsführung ermöglicht. Anschließend werden kognitive und metakognitive Methoden vorgestellt, die einen wichtigen Beitrag zur Erklärung aber auch zur Distanzierung vom Zwangsgeschehen leisten. Ein Hauptaugenmerk im Workshop gilt der Vorbereitung, dem Aufbau und der Durchführung einer Exposition-in-sensu, die anhand von authentischen Fallbeispielen erläutert und eingeübt wird. Kombinationen mit In-vivo-Expositionen komplettieren den konfrontativen Behandlungskanon. Am Ende des Workshops sollen Berührungsängste in der Behandlung aggressiver und sexueller Zwangsgedanken ausgeräumt und wirksame Therapieoptionen anwendbar sein.