zur Hauptnavigationzum Inhalt

Umgang mit Deeskalation und Gewaltprävention in der Psychotherapie

Freitag, 27.05.2022 - Samstag, 28.05.2022

Leitung Alexander HAYDN

Gewalterfahrung von Klient:innen, insbesondere als Täter:in wird in vielen psychotherapeutischen Settings als schwierig erlebt. Meist kommt schnell der stille, oft übereinkommende Ausruf "LEO"* und es wird an anderen, therapeutisch lohnender und vielleicht auch leichter erscheinenden Bereichen weitergearbeitet. Dies ist manchmal dem Schamgefühl der Klient:innen und in vielen Fällen auch der Angst der Therapeut:in geschuldet. Im Rahmen des Seminars werden Grundsätze der Gewaltprävention behandelt und auch die Grenzen von psychotherapeutischen Settings in der Privatpraxis erörtert. Mit Praxisbeispielen werden verschiedene Einzel-, Paar- und Gruppensettings im Kontext Gewalt erarbeitet. Grundzüge der forensischen Psychotherapie mit dem Fokus auf Risikofaktoren werden vorgestellt und die praktische Arbeit mit Täter:innen, sowohl im Freiwilligen- als auch im Zwangskontext werden erörtert. Die konkrete Einbindung von VT Interventionen und Programmen (Schematherapie, Ego-State, Achtsamkeit, Entspannung, etc.) aber auch forensische Ansätze (MI, RNR-Konzept, Cycle of Change, etc.) werden im Kontext der Arbeit mit Täter:innen vorgestellt aber auch abgegrenzt.

* "Ich bin im LEO!": Dieser Ausruf bezeichnet beim Fangenspielen eine "geschützte Stelle", an der man vor der Fängerin oder dem Fänger in Sicherheit ist. Benannt nach dem sogenannten Asylring, einer Eisenspule am Adlertor des Stephansdoms, die "Leo" genannt wird, da Leopold III. sie als Zufluchtsstätte bestimmte.

Ort 1090 Wien, Kolingasse 11, ÖGVT

Zeitstruktur 27.5. von 16 bis 21 Uhr und 28.5. von 9 bis 18 Uhr

Zielgruppe AusbildungskandidatInnen der ÖGVT und Mitglieder mit abgeschlossener VT-Ausbildung.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Anrechnung 16 Einheiten (Ausbildung; Psychotherapeutische Fortbildung)

Kosten € 304,00 (Mitglied); € 304,00 (Kandidat);

Anmeldung ab 01.02.2022

Anmeldung bis 13.05.2022

Die Anmeldefrist entspricht gleichzeitig der Abmeldefrist. In diesem Zeitraum können Sie sich ohne Konsequenzen von einer Veranstaltung abmelden. Nach Ablauf der Abmeldefrist ist eine Abmeldung nur möglich, wenn selbstständig eine Ersatzperson gefunden wird. Ansonsten müssen wir Ihnen das betreffende Seminar trotzdem verrechnen. Wir empfehlen den Abschluss einer Seminarversicherung. Zahlungsfrist: 14 Tage Sollte die Teilnahmegebühr nicht innerhalb der Zahlungsfrist von 14 Tagen einbezahlt werden, kann Ihr Seminarplatz weitergegeben werden. "Mit der Anmeldung zur Veranstaltung stimme ich zu, dass meine Daten entsprechend der DSGVo gespeichert werden und falls ich auf die Warteliste komme, können meine Daten automatisch an KollegInnen weitergegeben werden, die nach einer Ersatzperson suchen. Ist dies nicht gewünscht, werde ich aktiv widerrufen."

navigation Seite 3/35
action
nach obenzur Hauptnavigationzum Inhalt